Zwei Veranstaltungen zum Inverted Classroom

Das Wintersemester ist gestartet. Gestern war die erste Sitzung meiner Vorlesung, die ich wieder als Inverted Classroom mache. Die Studierenden haben sich meine Vorstellungen geduldig angehört und bei der ersten Übung gut mitgemacht. Genaueres werde ich nach den nächsten Wochen sagen können.

Während ich an der Vorlesung in diesem Semester inhaltlich und didaktisch nicht viel ändere, bleibt unser Team weiterhin innovativ. Caroline Kärger hält ein Seminar zur Einführung in die Internationalen Beziehungen, das sie für unsere Lehramtsstudierenden anbietet, als Inverted Classroom. Da sich unsere Begleitforschung auf die Frage konzentriert, wie Studierende auf aktive Lernformate reagieren, könnten sich aus dem Vergleich der beiden Studierendengruppen interessante Rückschlüsse ergeben. Aber auch dazu später noch mehr.

Stattdessen möchte ich gerne kurz auf zwei Veranstaltungen hinweisen, bei denen ich von unseren Erfahrungen mit dem Inverted Classroom-Format berichte. Die erste ist im Rahmen der Jahrestagung des Arbeitskreises Curriculum der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung am 19.-21. November 2015 an der Goethe-Universität Frankfurt. Caroline Kärger hatte im Vorjahr in Tübingen unser Lehrkonzept vorgestellt. Weil das Interesse damals groß war, nehme ich in diesem Jahr eine vorläufige Nachbetrachtung vor.

Die zweite Veranstaltung ist im Rahmen der Workshopreihe „E-Learning an der UDE“ an unserer Duisburger Heimatinstitution. Dort stelle ich am 8. Dezember 2015 das Konzept und unsere Erfahrungen damit vor. Diese Veranstaltung wird nochmal sehr interessant, weil an der UDE durch die E-Learning-Strategie des Rektorats ein deutliches Momentum für innovative Lehrformate entstanden ist. Viele Lehrende aus unterschiedlichen Fakultäten experimentieren mit Methoden, E-Learning in ihre Lehre zu integrieren, wofür der Inverted Classroom ein gutes Beispiel ist. Daher deutet sich gerade, zwar noch sehr vorsichtig, aber deutlich, die Umrisse einer Community of Practice heraus, in der die Beteiligten einiges voneinander lernen können und die auch zur Profilierung der UDE in der Lehre beitragen kann.

Nachtrag: Hier findet sich eine Aufzeichnung meines Vortrags an der UDE.

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