Workshop „Publizieren über die Lehre“ (Mainz, 18. September 2017)

Warum wir über unsere Lehre schreiben sollten, hatte ich bereits in einem anderen Blogpost dargelegt. Dafür hatte ich vier Gründe genannt:

  1. Schreiben ermöglicht eine systematische Reflexion über die Lehre
  2. Über Publikationen tauschen wir Ideen aus
  3. Publikationen helfen bei der Entstehung einer Gemeinschaft aktiver Lehrender
  4. Veröffentlichungen sind gut für die individuelle Karriere

Dabei hatte ich den programmatischen Anspruch formuliert, dass wir eine bessere Publikationskultur über unsere Lehre brauchen. „Publikationskultur“ meint die verbreitete und selbstverständliche Erwartung, dass politikwissenschaftlich Lehrende über ihre Lehre schreiben und diese mit wissenschaftlichen Methoden beforschen, dass diese Texte rezipiert werden und ihnen ein angemessener Status als wissenschaftliche Leistung zugeschrieben wird.

Diese These soll nun einerseits auf die Probe gestellt werden: Brauchen wir so eine Publikationskultur? Andererseits möchten wir uns damit befassen, was schon passiert und was getan werden muss, um auf diesem Weg voranzukommen.

Aus diesen Gründen organisiert die Themengruppe Hochschullehre der DVPW mit Unterstützung von Wolfgang Muno vom Institut für Politikwissenschaft der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz am 18. September 2017 einen Workshop zum Thema „Publizieren über die Lehre“. Wir möchten Lehrende dabei unterstützen, über ihre Lehre zu forschen, zu schreiben und diese Texte auch zu veröffentlichen. Dazu werden Publikationsformate erörtert und mit HerausgeberInnen und RedakteurInnen von Zeitschriften und Fachverlagen über Stand und Entwicklungsmöglichkeiten einer Publikationskultur in der politikwissenschaftlichen Hochschullehre diskutiert.

Die Teilnahme ist kostenlos, erfordert aber eine Anmeldung bis zum 4. September. Bitte schicken Sie dazu eine formlose Email mit dem Stichwort ‚Workshop Publizieren‘ an hilfskraft(ÄT)lehrstuhl-ibep.de.

Das Programm des Workshops können Sie hier als pdf herunterladen.

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