Nachtrag: World Café des AK Hochschullehre beim DVPW Kongress 2021

Im Rahmen des DVPW-Kongresses 2021 veranstaltete der Arbeitskreis Hochschullehre mit der Sektion Politikwissenschaft und Politische Bildung eine Querschnittsveranstaltung zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie und den mit dieser folgenden rechtlichen Einschränkungen auf Studium und Lehre. Rückblickend auf drei teilweise sehr unterschiedlich verlaufende Semester betrachtete die Veranstaltung sowohl die direkten Auswirkungen der in Teilen abrupt erfolgte Digitalisierungsschritte in der Lehre, und beschäftigten sich auch mit gesellschaftliche Folgen der Corona-Pandemie selber für die inhaltliche Gestaltung der Lehre.

Die Veranstaltung war als World Café organisiert, und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten in drei Runden die Möglichkeit an einen der fünf Thementische mit zu diskutieren.

Zwei Thementische fokussierten auf die Situation der Studierenden. Dr. Volker Best (Universität Bonn und RWTH Aachen) stellte mit Dr. Matthias Freise (Universität Münster) die Frage, wie mit „Sorgenkindern“ in der Online-Lehre umgegangen werden kann. Dabei wurde auch erörtert, welche Herausforderungen durch die Online-Lehre sich als besonders schwierig erwiesen haben und einige Hinweise gegeben, wie man diesen begegnen kann.

Unter der Leitung von Dr. Ray Hebestreit (Univ. Duisburg-Essen) und Dr. Lasse Cronqvist (Univ. Trier) wurden an einem weiteren Tisch Fragen zum Studienbeginn unter Corona-Bedingungen besprochen. Dabei wurde der Begriff Studienbeginn weit gefasst, so dass Diskussionspunkte zu Aspekten der Studiengestaltung in den ersten beiden Semestern angesprochen wurden. Eine kurze Zusammenfassung findet sich hier.

Adrian Bidlingmaier (Universität Konstanz), Dr. Judith Gurr (Universität Lüneburg) und Johanna Hiebl (Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder) schauten in die Zukunft und ordneten die Frage, wie in Zukunft mit digitalen Elementen der Lehre umgegangen wird, in den breiteren Kontext der Hochschuldidaktik ein. Dabei wurde der Stellenwert von Präsenzlehre genauso diskutiert wie das Verhältnis von Online- und Präsenzlehre. Zudem wurden einzelne Aspekte von Vor- und Nachteilen digitaler Lehre angesprochen.

Prof. Dr. Rico Behrens (Katholische Universität Eichstätt) und Dr. Luisa Girnus (Universität Potsdam) verbanden an Tisch 4 die Möglichkeiten des Teamteachings mit Online-Formaten. Die Ergebnisse wurden in einem Padlet festgehalten:

An Thementisch 5 erörterten Dr. Dannica Fleuß (Helmut-Schmidt-Universität) und Prof. Dr. Marc Partetzke (Universität Hildesheim) die Frage, wie politisch (normativ) dürfen “wir Lehrende” sein und wie mit dem “Redebedarf” seitens Studierender umgegangen werden soll. Diskutiert wurden dabei verschiedene Aspekte, diese sind in der Zusammenfassung hier aufgeführt.

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