Schlagwort-Archive: DVPW

Themengruppenworkshop “Forschendes Lernen” in Duisburg, 14. September 2016

Das SprecherInnenteam der Themengruppe organisiert einen Workshop zum Thema “Forschendes Lernen”, der am 14. September 2016 an der Universität Duisburg-Essen (Campus Duisburg) stattfindet.

Der Workshop richtet sich an Lehrende aller Erfahrungsstufen und aus allen politikwissenschaftlichen Teilbereichen, die forschendes Lernen einsetzen oder dies in Zukunft tun möchten. Das Herzstück des Workshops ist daher eine Phase der Eigen- und Gruppenarbeit, in der die TeilnehmerInnen an der Weiterentwicklung ihrer Lehrkonzepte arbeiten sollen. Der Workshop wird eingeleitet mit einem Vortrag von Wolfgang Deicke (HU Berlin), danach folgen eine Reihe sehr interessanter Inputs von  Rolf Frankenberger (Tübingen), Jasmin Haunschild (Braunschweig) und Moritz Haarmann (Hannover), die ihre Erfahrungen mit der praktischen Umsetzung des Konzepts für die politikwissenschaftliche Lehre reflektieren.

Details befinden sich auf einer eigenen Seite unserer Webpräsenz. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist möglich bis zum 21. August 2016. Bitte senden Sie dazu eine Email mit dem Stichwort „DVPW-Workshop“ an hilfskraft(ÄT)lehrstuhl-ibep.de.

Wir würden uns freuen, wenn dieses interessante Angebot auf große Resonanz stößt. Daher sind uns insbesondere Lehrende willkommen, die auf diese Weise die Arbeit der Themengruppe kennenlernen möchten.

Diskussion zur DVPW-Satzungsreform

Die Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) reformiert zur Zeit ihre Satzung. Nachdem es rund um die letzte DVPW-Tagung im September 2015 in Duisburg einige Kontroversen gegeben hatte (eine Zusammenfassung der Tagung gibt es hier), gab es seitdem einen Prozess in den zuständigen Gremien, die Satzung der DVPW zu überarbeiten.

Inzwischen haben Vorstand und Beirat nach Konsultationen mit den SprecherInnen der Untergliederungen einen Satzungsentwurf vorgelegt, der jetzt bis zum 15. Juni 2016 von den Mitgliedern kommentiert werden kann. Unter http://www.dvpw.de/satzung.html finden sich alle dazu notwendigen Informationen; ferner werden dort auch Überarbeitungsvorschläge der Mitglieder veröffentlicht. Danach wird eine Endfassung erstellt, die bei der Mitgliederversammlung im Rahmen der 3-Länder-Tagung am 29. September 2016 zur Abstimmung gestellt wird.

Wir rufen die Mitglieder der Themengruppe Hochschullehre auf, sich aktiv in diesen Prozess einzubringen.

Was ist uns „gute“ Lehre wert? Podiumsdiskussion auf der IB-Nachwuchstagung 2016

Dies ist ein Gastbeitrag von Andreas Kruck und Gabi Schlag, den Nachwuchssprecher*innen der DVPW-Sektion Internationale Beziehungen.

Gute Lehre ist wieder (?) ein Thema in der deutschen Politikwissenschaft: Dies zeigt sich in der Gründung und in den Aktivitäten der DVPW-Themengruppe „Hochschullehre“. Aber auch Sektionen und Arbeitskreise der DVPW und andere Fachvereinigungen wie die Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung (AFK) beschäftigen sich mit dem Thema.[1] Zugleich erleben wir eine wahre Proliferation von Lehr-Fortbildungsangeboten und Zertifikaten an vielen deutschen Universitäten. Der Anspruch, „gute“ Lehre zu machen, und die Ambitionen, die eigenen Lehrfähigkeiten und -qualifikationen zu verbessern, sind oft hoch – auch und gerade bei „Nachwuchs“-Wissenschaftler*innen. Doch welchen Stellenwert können und sollen insbesondere Nachwuchswissenschaftler*innen der Lehre angesichts oft problematischer Beschäftigungsverhältnisse, unsicherer Karriereperspektiven und hohen Publikations- und Drittmitteldrucks einräumen? Wie wichtig ist (gute) Lehre für die Karriereentwicklung von Nachwuchswissenschaftler*innen?

Um diese und ähnliche Fragen zu adressieren, organisierte die IB-Nachwuchsgruppe im Rahmen der IB-Nachwuchstagung (15.-17. April 2016) in Tutzing eine Podiumsdiskussion zum Thema „Was ist uns ‚gute‘ Lehre wert?“. Tanja Börzel (Professorin an der FU Berlin), Axel Heck (Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Freiburg), Hanna Pfeifer (Studienstiftungsstipendiatin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg) und Bernhard Zangl (Professor an der LMU München) diskutierten mit über 50 Teilnehmenden, überwiegend Doktorandinnen und Doktoranden, über den Sinn und den Stellenwert von Lehre in einer frühen Karrierephase, über die Herausforderungen, die Lehre insbesondere für Nachwuchswissenschaftler*innen mit sich bringt, und über Wege zu „guter“ Lehre.

Einig waren sich die Panelist*innen in der Einschätzung, dass Karrieren in der deutschen Politikwissenschaft (nach wie vor) in erster Linie durch gute Forschung, Publikationen und Drittmitteleinwerbung und allenfalls sekundär durch gute Lehre gemacht werden. Tanja Börzel kritisierte in diesem Zusammenhang scheinheilige Lippenbekenntnisse zum Ideal der Einheit von Forschung und Lehre und warnte vor falscher Nostalgie: Politikwissenschaftliche Lehre sei in Deutschland in den Zeiten vor der Exzellenzinitiative und der Herrschaft leistungsorientierter Mittelvergabe mitnichten besser gewesen als heute; auch die relative Geringschätzung von Lehre sei kein neues Phänomen der „kommodifizierten Hochschule“. Nichtsdestotrotz kann Lehre einen Unterschied für die Karriereentwicklung machen, argumentierte Axel Heck: Lehrerfahrungen und -kompetenzen könnten durchaus ein Pluspunkt in Bewerbungsverfahren sein. Nachwuchswissenschaftler*innen sollten daher früh Lehrerfahrungen sammeln und idealerweise auch eine gewisse Breite von Themen in der Lehre abdecken, während die Quantität der angebotenen Lehrveranstaltungen schnell irrelevant werde, sprich: viel lehren bringe nicht automatisch viel. Hier plädierte Tanja Börzel für eine Differenzierung zwischen Postdoktorand*innen und Promovierenden: Insbesondere letztere sollten sich – soweit möglich – auf punktuelle Lehrerfahrungen beschränken.

Ein von den Panelist*innen und auch von mehreren Diskussionsteilnehmenden im Plenum betonter Grund für (Anstrengungen in der) Lehre jenseits strategischer Erwägungen ist sicherlich die Anerkennung von Studierenden. Dies sei eine schöne und wichtige Erfahrung, gerade weil die „Feedbackschleife“ in der Lehre in der Regel deutlich kürzer ist und die (positiven) Rückmeldungen unmittelbarer ankommen als in der Forschung und bei Publikationen. Eine gute Lehrveranstaltung „can make my day“, berichtete Bernhard Zangl über Zufriedenheit durch Lehre. Lehre könne eine willkommene Abwechslung vom Forschungsalltag sein. Letzteres kann in Form einer Flucht vor der Forschung in die (extensive) Lehrvorbereitung allerdings auch zum Problem werden, so die Meinung mehrerer Panelist*innen.

Angesichts der „in der Regel hohen intrinsischen Motivation gerade bei jungen Lehrenden“ (Hanna Pfeifer) und zugleich der Einsicht, dass „ich mir von strahlenden Studierendenaugen am Ende nichts kaufen kann“ (Axel Heck), wenn dafür Publikationen und Drittmittel fehlen, plädierten alle Panelist*innen für „effizientes Lehren“. Bernhard Zangl argumentierte, dass insbesondere Lehrende am Anfang ihrer Karriere die inhaltliche Kompetenz und Vorbereitung häufig deutlich überbewerten, mittlerweile auch vermehrt didaktische Überlegungen anstellen, aber zu wenig darüber nachdenken würden: wie bekomme ich das Lehren effizient, mit überschaubarem Vorbereitungsaufwand, hin? Gute Lehre sei auch mit weniger, vor allem inhaltlicher, Vorbereitungsarbeit, als in der Praxis oft geleistet wird, sehr gut und legitim machbar. Neben der Gelegenheit, nah an der eigenen Forschung lehren zu dürfen, können beim effizienten Lehren auch didaktische Kompetenzen und Methoden helfen, weil sie der/dem Lehrenden Sicherheit geben und damit der Überkompensation von Unsicherheit des/der Lehrenden durch übermäßige inhaltliche Vorbereitung vorbeugen können, so Hanna Pfeifer.

In der Diskussion wurde daher einerseits betont, dass das stärkere Augenmerk insbesondere von Nachwuchswissenschaftler*innen auf didaktische Methoden, Lehrzertifikate und Lehrevaluationen Potenzial für bessere und zugleich effizientere Lehre biete. Andererseits wurde auch davor gewarnt, Lehre zu „übermethodologisieren“, sich zu sehr auf fragwürdige Indikatoren und Bewertungen von Lehrleistungen zu verlassen und dabei die Wichtigkeit von „relativ einfachem“ kollegialem Austausch über Lehre (inkl. Hospitanzen oder Lehrtandems) zu unterschätzen. Welche Veränderungen erforderlich sind, damit (gute) Lehre besser gefördert wird und mehr Anerkennung erfährt, lässt sich naturgemäß in einer 90-minütigen Diskussionsveranstaltung nicht abschließend klären. So bleibt gerade aus nachwuchspolitischer Sicht die Frage drängend, wie auch jenseits der sinnvollen Steigerung individueller Effizienz bei der Lehrvorbereitung und -durchführung verhindert werden kann, dass Nachwuchswissenschaftler*innen mit dem Kriterium „gute Lehre machen“ eine weitere Anforderung auf ihrer „wissenschaftliche Karriere-To Do“-List vorfinden, deren Nicht-Erfüllung (möglicherweise) Nachteile, deren Erfüllung aber kaum positive Vorteile bringt.

 

[1] Exemplarisch sei hier auf eine Veranstaltung der IB-Sektion zum Thema „IR Meets Didactics“ im Sommer 2015 verwiesen, deren (Teil-)Ergebnisse in Kürze in einem Beitrag der „AutorInnengruppe Didaktik in den IB“ in der Zeitschrift für Internationale Beziehungen (Heft 1/2016) nachzulesen sind.

Neue Blog-Heimat

„Politik lehren“ ist umgezogen. Nach anderthalb Jahren als Einzelprojekt auf dem Blogserver der Universität Duisburg-Essen ist es jetzt auf die Webseite der DVPW-Themengruppe Hochschullehre beheimatet.

Für die Leser_innen hat das mehrere Vorzüge: mehr Autor_innen, mehr Beiträge und mehr Themen! Künftig werden neben mir (Daniel Lambach) auch Julia Reuschenbach und Mischa Hansel sowie diverse Gastblogger_innen Beiträge zur politikwissenschaftlichen Hochschullehre verfassen. Dadurch wird sich die Frequenz neuer Postings erhöhen und das Erscheinen neuer Beiträge nicht so abhängig von meinem Terminkalender sein. Und nicht zuletzt werden dadurch neue thematische Impulse möglich und es dreht sich hier nicht mehr zu 80% um mein Inverted Classroom-Projekt.

Nicht zuletzt wollen wir den Blog auch zur Kommunikation in der und über die Themengruppe benutzen. Blogeinträge sind nicht so flüchtig wie Emails und sollen eine Art institutionelles Gedächtnis der Themengruppe werden.

Die alten RSS-Feeds sollten automatisch zu unserem neuen umgeleitet werden. Und wer Interesse an einem Gastbeitrag hat, kann sich sehr gerne beim SprecherInnenteam melden.

Poster zu aktivem Lernen bei Tagung der DVPW-Themengruppe Hochschullehre

Am 25. und 26. Februar 2016 findet – wie schon angekündigt – die erste Tagung der DVPW-Themengruppe Hochschullehre in Bonn statt. Neben verschiedenen Moderationsaufgaben stelle ich dort auch ein Poster vor, das sich mit dem Stellenwert von aktivem Lernen für die Entwicklung von Demokratiekompetenz, dem Thema meines Habilitationsvortrags befasst. (Ich mache daraus gerade einen Artikel, daher passt dies zeitlich gut und ich hoffe auf hilfreiche Nachfragen und Ratschläge.)

Das Poster gibt es hier zum Download.

Übrigens twittere ich von der Tagung unter dem Hashtag #powilehre.

Erste Jahrestagung der DVPW-Themengruppe Hochschullehre

„Stand und Perspektiven politikwissenschaftlicher Hochschullehre“

Die im Herbst 2015 neu gegründete DVPW-Themengruppe Hochschullehre lädt alle Interessierten zur ersten Jahrestagung „Stand und Perspektiven politikwissenschaftlicher Hochschullehre“ ein. In der am 25/26. Februar 2016 an der Universität Bonn stattfindenden Tagung sollen in verschiedenen Formaten Themen politikwissenschaftliche Lehre präsentiert und diskutiert werden.

Die Tagung zielt auf einen aktiven Austausch der Beteiligten. Neben Vorträgen sind eine Posterpräsentation, Workshops und Diskussionsrunden geplant. Die Veranstaltung soll zudem über mediale Formate begleitet werden. Zugleich bildet die Tagung den Auftakt einer fortlaufenden Reihe von Tagungen zur Hochschullehre in der Politikwissenschaft.

Zur Teilnahme an der Tagung bitten wir Sie um schriftliche Anmeldung bis zum 15. Februar 2016 unter julia.reuschenbach[ÄT]uni-bonn.de.

Es steht ein begrenztes kostengünstiges Kontingent an Übernachtungsmöglichkeiten im Ibis Hotel Bonn zur Verfügung. Die Buchung der Zimmer (EZ mit ÜF zum Preis von 69,00 Euro) erfolgt direkt im Hotel: Tel. 0228 – 72660.

Für die Tagung wird ein Tagungsentgelt in Höhe von 20,00 Euro pro Person erhoben. Die Tagungsgebühr wird bei Anreise entrichtet. Darin ist die Verpflegung während der Tagung enthalten. Reisekosten- oder Referentenhonorare können leider nicht übernommen werden.

Für Fragen steht das Sprecherteam gerne zur Verfügung:

Dr. Daniel Lambach (Vertretungsprofessor für Internationale Beziehungen, Institut für Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen, daniel.lambach[ÄT]uni-due.de)

Julia Reuschenbach M.A. (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, julia.reuschenbach[ÄT]uni-bonn.de)

Dr. Mischa Hansel (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Gießen, mischa.hansel[ÄT]sowi.uni-giessen.de)

 

Programm (pdf-Version)

Donnerstag, 25.2.2016

13.00Uhr – 14.00 Uhr „Welcome“ Ankunft, Namensschilder, Imbiss, Anmeldung zu den Workshops am Freitag

14.00Uhr – 14.15Uhr Begrüßung durch das Sprecherteam der Themengruppe

14.15Uhr – 15.45Uhr Panel 1 Lehr- und Lernszenarien (Kurzvorträge à 15 Min. mit Diskussion)

(1) Integration von Politiksimulation(selement)en in die Hochschullehre (Robert Lohmann M.A., Universität Passau)

(2) Das Lehr-Lernkonzept „Integration³“ (Lukas Zech M.A., Universität Passau)

(3) Was nützen „Seamless-Learning“ und neue didaktische Konzepte in der Politikwissenschaft? (Nils Arne Brockmann M.A., Dr. Kathrin Loer, Fernuniversität Hagen)

15.45Uhr – 16.15Uhr Kaffeepause

16.15Uhr – 17.45Uhr Panel 2 „Gute Lehre“?! (Kurzvorträge à 15 Min. mit Diskussion)

(1) „Wissenschaftliches Schreiben in der politikwissenschaftlichen Lehre“ (Dr. Dagmar Schulze Heuling, Universität Bonn)

(2) „Peer-Feedback auf Hausarbeiten: Ein Mehrwert für Lehrende und Studierende“ (Susanne Schwarz, Zentrum für Schlüsselkompetenzen und Forschendes Lernen, Universität Frankfurt Oder)

(3) „Was bedeutet gute Lehre? Einsichten und Perspektiven eines Orientierungstags an der Philosophischen Fakultät der Uni Bonn“ (Dr. Manuel Becker, Universität Bonn)

18.00Uhr – 19.30Uhr Panel 3 Postersession (Präsentationen, Gespräche und Abendessen)

(1) Planspiele in der sozialwissenschaftlichen Hochschullehre: Herausforderungen für Lehrende (Maria Theresa Meßner M.A., May Jehle M.A., Prof. Dr. Tim Engartner, Universität Frankfurt am Main)

(2) Debattenseminar „Demokratiereform“ (Dr. Volker Best, Universität Bonn)

(3) Projektbüro Angewandte Sozialforschung (Prof. Dr. Kai-Uwe Schnapp, Universität Hamburg)

(4) Praxisbezug und Interdisziplinarität in der politikwissenschaftlichen Lehre – der geplante Weiterbildungsmaster Politisch-historische Studien an der Universität Bonn (Julia Reuschenbach M.A., Universität Bonn)

(5) Aktives Lernen als Mittel zur Demokratieerziehung in der gesellschaftswissenschaftlichen Lehre (Dr. Daniel Lambach, Universität Duisburg-Essen)

 

Freitag 26.2.2016

09.00Uhr – 09.15Uhr     Begrüßung durch das Sprecherteam der Themengruppe

09.15Uhr – 10.15Uhr         Impulsvortrag „Zum Stand der Hochschullehre“

(Dr. Bettina Jorzik, Programmleiterin Lehre, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft)

10.15Uhr – 11.45Uhr Panel 4 Workshops

(1) Workshop „Forschendes Lehren und Lernen gestalten: Ein standortübergreifendes Projektseminar zu „Rechtsextremismus und Zivilgesellschaft“ (PD Dr. Julia Schulze Wessel und Susann Beyer TU Dresden, Dr. Ellen Thümmler TU Chemnitz, Franz Thiele und Carla Ostermayer TU Dresden)

(2) Workshop „Grundkurs Methoden der empirischen Sozialforschung“ (Prof. Dr. Kai Uwe Schnapp, Universität Hamburg)

(3) Workshop „Aktivierende Methoden im Seminarkontext“ (Prof. (apl.) Dawid Friedrich, Center for the Study of Democracy, Leuphana University Lüneburg)

11.45 – 13.00Uhr       Abschlussdiskussion

 

Call: Erste Offene Tagung Politikwissenschaftliche Hochschullehre

Die Erste Offene Tagung zur politikwissenschaftlichen Hochschullehre findet am 25.-26. Februar 2016 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn statt.

Die Tagung wird von der im September 2015 neu gegründeten DVPW-Themengruppe „Hochschullehre“ veranstaltet. Sie soll den teilgebietsübergreifenden Austausch und die kritische Reflexion über die Hochschullehre sowie Lehr- und Prüfungsmethoden in der Politikwissenschaft befördern und neue Impulse dazu liefern. Willkommen sind u.a. Beiträge zu interaktiven Lehr- und Lehrmethoden, aber auch Anregungen zu klassischen Elementen der Hochschullehre wie z.B. Vorlesungen. Daneben freuen wir uns auch über Beiträge aus dem Bereich der Hochschuldidaktik sowie der Qualifizierung von Hochschullehrenden.

Die Tagung richtet sich an interessierte Kolleginnen und Kollegen aller Statusgruppen, wobei Nachwuchswissenschaftler/innen ausdrücklich ermuntert werden, auch eigene Beiträge einzureichen. Angestrebt wird eine Mischung verschiedener Konferenzformate (Vorträge, Diskussionspanels, Posterpräsentationen, Workshops etc.). Auch Beiträge aus verwandten Disziplinen sind erwünscht.

Interessenten bitten wir bis zum 10. Januar 2016 um die Einsendung von Abstracts (max. 400 Wörter) an Julia Reuschenbach M.A. (julia.reuschenbach[ät]uni-bonn.de). Bitte skizzieren Sie darin sowohl inhaltliche Schwerpunkte als auch das geplante Format Ihres Beitrages (d.h. ob es sich um ein Panel, eine Posterpräsentation, einen Workshop etc. handeln soll). Gegebenenfalls bitten wir auch um Informationen über die Anzahl und institutionelle Anbindung erwarteter Teilnehmer/innen. Rückmeldung auf Ihre Vorschläge erhalten Sie bis zum 15. Januar 2016.

Bei allen inhaltlichen oder organisatorischen Fragen zur Tagung steht Ihnen
das Sprecher/innen-Team der Themengruppe gerne zur Verfügung.
Wir freuen uns sehr über Ihre Vorschläge!

Verantwortlich:
Dr. Daniel Lambach, Universität Duisburg-Essen (daniel.lambach[ät]uni-due.de)
Julia Reuschenbach M.A., Universität Bonn (julia.reuschenbach[ät]uni-bonn.de)
Dr. Mischa Hansel, Universität Gießen (mischa.hansel[ät]sowi.uni-giessen.de)

Download als pdf: CfP Themengruppe

Winter(semester) is coming

Der Sommer war lang und warm, und in punkto Hochschullehre war ich hauptsächlich mit der Korrektur von Hausarbeiten und der Betreuung verschiedener Abschlussarbeiten beschäftigt. Gerade letzteres wäre auch nochmal eine genauere Betrachtung wert, weil das Betreuungsverhältnis nur selten Gegenstand didaktischer Reflexion ist – aber dazu vielleicht ein andermal mehr.

Die Vorbereitung auf das Wintersemester steht vor der Tür. Auch dieses Mal werde ich die Vorlesung „Internationale Beziehungen und Global Governancen“ im Inverted Classroom-Format abhalten. An der Grundstruktur und den Themen, den Kompetenzzielen und der Lehrphilosophie ändert sich nichts. Allerdings möchte ich einige Anpassungen in den einzelnen Lehreinheiten vornehmen, überfrachtete Präsenzsitzungen entrümpeln und fehlgeschlagene Aktivitäten überprüfen.

Vor allem muss sich das Konzept dieses Jahr erneut bewähren, denn anders als im Vorjahr habe ich keine besondere personelle Unterstützung mehr dafür. Caroline und Tobias, die ich dank der Finanzierung durch den Stifterverband für die deutsche Wissenschaft dafür beschäftigen konnte, haben jetzt andere Aufgaben, und ich muss sehen, wie ich alleine zurecht komme. Große Sorgen mache ich mir noch keine, denn auf die zeitaufwändige Erstellung neuen Lehrmaterials kann ich – bis auf kleine Anpassungen – dieses Mal verzichten.

Auch diese Kohorte von Studierenden werden wir wieder an einigen Stellen im Semesterverlauf zu ihren Eindrücken des Inverted Classroom befragen. Über die Ergebnisse berichte ich wieder an dieser Stelle.

Ehe es aber an die Vorbereitung geht, ist diese Woche noch der Kongress der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft, praktischerweise in Duisburg. Wie bereits angekündigt, wird sich bei dieser Gelegenheit die Themengruppe „Hochschullehre“ gründen und sich in einer kombinierten Posterausstellung/Open Space mit Fragen rund um Lehre und Lernen in der Politikwissenschaft beschäftigen. Einen ausführlichen Bericht gibt es hinterher natürlich auch.

Und etwas zu gewinnen gibt es auch noch: Den ersten fünf Leuten, die sich während der Tagung als Leser_innen dieses Blogs zu erkennen geben, spendiere ich einen Kaffee.

Call for Posters zur politikwissenschaftlichen Hochschullehre (DVPW-Tagung 2015)

Bei der DVPW-Tagung in Duisburg, 21.-25.9.2015, veranstaltet die Themengruppe Hochschullehre eine Postersession. Poster können zu allen Themen der politikwissenschaftlichen Hochschullehre sein und sollten konkrete Projekte oder Papiere beschreiben (d.h. keine Werbeposter für Studienangebote oder Hochschulen).

Als kleine Anregung hier eine Zusammenfassung, welche Interessen die Mitglieder in der Gruppe gerne bearbeiten würden.

Wordle

Exemplarische Themen könnten sein:
– Die Evaluation bestimmter Lehr-, Evaluations- oder Prüfungsmethoden
– Eine Diskussion von Kompetenz-/Lernzielen in der politikwissenschaftlichen Ausbildung
– Die Darstellung einer curricularen Innovation
– “Best Practice”-Beispiele
– Die Übersetzung von Ergebnissen der allgemeinen Lehr-Lern-Forschung im Kontext unseres Fachs

Bewerbungen für die Postersession bitte mit einem kurzen Abstract (max. 300 Wörter) bis zum 27. März per Email an danielPUNKTlambachÄTuni-duePUNKTde, desgleichen Rückfragen oder weitere Anregungen.

Mailing-Liste der DVPW-Themengruppe Hochschullehre

Auf den Gründungsaufruf gab es eine überaus große und positive Resonanz. Um die weitere Arbeit der Themengruppe zu koordinieren und den Austausch unter den Mitgliedern zu ermöglichen, gibt es jetzt eine Mailingliste unter http://lists.uni-due.de/mailman/listinfo/dvpw-hochschullehre.

Weitere Interessent_innen können sich dort direkt eintragen.