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Wissenschaftliches Schreiben in der politikwissenschaftlichen Hochschullehre – Ein Interview mit Lasse Cronqvist

Anlässlich des Starts der Kleinen Reihe Hochschuldidaktik Politik beim DVPW-Kongress 2018 veröffentlichen wir eine Serie kurzer Interviews mit den Autorinnen und Autoren.

1) Worum geht es in Ihrem Buch?

Der Band möchte zur stärkeren Einbindung von schreibbasierten Lehrmethoden in der politikwissenschaftlichen Hochschullehre anregen. Kompetenzen des wissenschaftlichen Arbeitens sollten nicht nur in spezifischen propädeutischen Veranstaltungen gelernt werden, sondern auch in regulären fachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen. Dabei wird im Buch aufgezeigt, dass die vorgestellten Übungen nicht zu Abstrichen bei der Vermittlung von politikwissenschaftlichen Inhalten führen müssen, sondern dass die fachwissenschaftliche Lehre vielmehr auch von der Einbindung von Übungen zur Verbesserung von Schreibfähigkeiten profitieren können.

Dazu erfolgt nach einer kurzen Einführung zur Bedeutung des Schreibens in der Lehre eine Analyse wesentlicher Probleme im Rahmen des wissenschaftlichen Schreibens. Die fachspezifischen Besonderheiten des Schreibens in der Politikwissenschaft werden herausgearbeitet und Möglichkeiten aufgezeigt, Schreibfähigkeiten in der Lehre stärker zu fördern. Verdeutlicht wird dies an fünf Beispielen, welche jeweils ein konkretes Lehrszenario darstellen, und dabei aufbauend auf Beispielen aus meinen eigenen Lehrveranstaltungen das Einbinden von Schreibtätigkeiten exemplarisch darstellen. Dabei werden sowohl die Hintergründe für die Anwendung der jeweiligen Methodik dargestellt als auch konkrete Hinweise zur Durchführung gegeben.

 

2) Warum ist dieses Thema für die politikwissenschaftliche Hochschullehre wichtig?

Das Schreiben als Kulturtechnik ist die wesentliche Form der Präsentation wissenschaftlicher Fortschritte, und auch der Erfolg eines wissenschaftlichen Studiums hängt nicht zuletzt von der Fähigkeit der Studierenden ab, ihre wissenschaftlichen Arbeiten in adäquater Form zu präsentieren.

Daher sollte die Vermittlung von Schreibfähigkeiten einen festen Platz in der wissenschaftlichen Lehre einnehmen. Dies gilt umso mehr, da in diesem Bereich vielfältige Probleme bei den Studierenden zu beobachten sind, welche häufig kaum oder gar nicht in Lehrveranstaltungen angesprochen werden. Aus Sicht (nicht nur) von Studienanfängern ist dies problematisch, da die von den Studierenden als Prüfungsleistung geforderten Hausarbeiten nicht gezielt in den Seminaren vorbereitet werden, und größere Fehlerquellen im studentischen Arbeiten daher vor Abgabe der Prüfungsleistung unentdeckt bleiben. Durch die geschickte Verbindung von fachwissenschaftlicher Lehre und Übungen zur Förderung des Schreibvermögens der Studierenden lassen sich sowohl für den Lernerfolg in Bezug zu den wissenschaftlichen Inhalten der Lehrveranstaltung, wie auch im wissenschaftspropädeutischen Bereich hohe Synergieeffekte erzielen.

 

3) Wer sollte dieses Buch lesen?

Das Buch richtet sich an Lehrende, welche neue Ansätze für ihre Lehrveranstaltungen suchen. Dabei binden die vorgestellten Szenarien vor allem Anwendungsbeispiele aus Seminaren ein, in denen Studierende alleine oder in kleineren Gruppen entsprechende Übungen durchführen. Die Anwendung ist dabei sowohl in grundlegenden Kursen der Studieneingangsphase wie in vertiefenden Veranstaltungen auch in Masterstudiengängen möglich. Die verwendeten Beispiele entstammen der Vergleichenden Regierungslehre, sind aber so gestaltet, dass eine Übertragung auf andere Teildisziplinen der Politikwissenschaft ohne Probleme möglich ist.

 

Das Buch ist bestellbar über http://www.wochenschau-verlag.de/wissenschaftliches-schreiben-in-der-politikwissenschaftlichen-hochschullehre.html und alle Buchhändler.

Eine kurze Leseprobe finden Sie hier: Leseprobe.

Online-Kolloquium: Von Fall zu Fall – Kompetenzorientiert lehren mit Case Teaching (Andreas Blätte & Karina Hohl, 16.2.2017)

 

 

Im letzten Online-Kolloquium des Wintersemesters geht es um fallbasierte Lehre. Andreas Blätte und Karina Hohl (beide Universität Duisburg-Essen) berichten über ihre Erfahrungen mit Case Teaching.

 

Von Fall zu Fall – Kompetenzorientiert lehren mit Case Teaching

Fallbasierte Hochschullehre bietet besonders im Bereich der Politik- und Sozialwissenschaft viele Vorteile: Case Teaching ist tagesaktuell, weckt die Neugier der Studierenden und schafft eine einzigartige Atmosphäre im Seminarraum. Die Lehre mit Fällen ist darauf ausgerichtet, die Kompetenzen der Studierenden zielgerichtet und individuell zu aktivieren und zu schulen. Gleichzeitig bedeutet die Vorbereitung der Sitzungen und die Integration in den Seminarkontext für Lehrende und Studierende, in einen anderen Modus des Lehrens und Lernens einzutreten. Um die Spielarten, Einsatzmöglichkeiten und Perspektiven des Case Teaching genauer auszuloten und zu diskutieren, beschäftigt sich das Online-Kolloquium mit der Frage, wie die akademische Lehre Case Teaching zur Verbesserung der Kompetenzen der Studierenden nutzen kann. Dabei werden die Chancen und Grenzen der Fallmethode besprochen.

Das Online-Kolloquium findet am 16. Februar 2017 um 13.30 Uhr s.t. statt.

Andreas Blätte hat bereits einige Artikel zum Thema Case Teaching veröffentlicht:

  • Blätte, Andreas (2013): Case Teaching als Impuls für fallbasiertes Lehren und Lernen im Politikunterricht. In: Sabine Manzel; Thomas Goll (Hg.): Politik, Wirtschaft und Sozialkunde unterrichten. Opladen: Barbara Budruch, 53-61.
  • Blätte, Andreas (2011): Fallbasierte Lehre in politikwissenschaftlichen Studiengängen: Praxis, Grundlagen und Perspektiven des Case Teaching. In: Zeitschrift für Politikwissenschaft 21:2, 341-360.

Die Datenbank mit Teaching Cases sind unter http://regierungsforschung.de/fallstudien/ zu finden.

Für die Teilnahme ist keine Anmeldung oder Registrierung notwendig. Bitte dabei die folgenden Schritte beachten:

1. Vorab die Softwarekonfiguration und die Verbindungsqualität bei https://webconf.vc.dfn.de/common/help/de/support/meeting_test.htm testen. Hier ist ggf. eine Installation oder ein Update von Flash und dem Adobe Connect-Plugin notwendig – bitte stellen Sie sicher, dass Sie über die notwendigen Administratorrechte am jeweiligen Rechner verfügen.
2. Benutzen Sie nach Möglichkeit Kopfhörer, um die Tonqualität zu verbessern.
3. Folgenden Link anklicken oder die URL in den Browser kopieren: https://webconf.vc.dfn.de/tghl/
4. Häkchen bei „Als Gast eintreten“ lassen und im Textfeld Vor- und Zunamen eingeben.
5. Bei Problemen die Hilfeseiten unter https://webconf.vc.dfn.de/common/help/de/support/startmain.htm konsultieren.

Update: Hier ist die Präsentation zum Vortrag. Und hier die Aufzeichnung:

 

Online-Kolloquium: “Ah, soo machst du das!“ – Kollegiales Feedback in der Hochschullehre (Tine Hanrieder & Markus Gloe, 19.1.2017)

Dieses Mal reden wir darüber, wie sich Lehrende gegenseitig Feedback zu ihrer Lehre geben können. Tine Hanrieder (Wissenschaftszentrum Berlin) und Markus Gloe (LMU München) berichten über ihre Erfahrungen mit kollegialen Hospitationen.

 

“Ah, soo machst du das!“ – Kollegiales Feedback in der Hochschullehre

Hochschuldozent_innen tauschen sich in vielerlei Formaten, vom Forschungskolloquium bis hin zur Fachkonferenz, über ihre Forschung aus. Aber wie sieht es mit dem Austausch über die Lehre aus? Die Bedeutung von Lehre nimmt langsam, aber stetig zu, aber Hochschuldozent_innen erhalten nur selten peer-to-peer-Feedback darüber – ganz anders als Lehrer_innen an Schulen, wo derlei Methoden längst gängig sind. Tine Hanrieder und Markus Gloe diskutieren Erfahrungen mit strukturierten gegenseitigen Besuchen in der Hochschullehre sowie die Vor- und Nachteile alternativer Herangehensweisen.

Das Online-Kolloquium findet am 19. Januar 2017 um 13.30 Uhr s.t. statt.

Für die Teilnahme ist keine Anmeldung oder Registrierung notwendig. Bitte dabei die folgenden Schritte beachten:

1. Vorab die Softwarekonfiguration und die Verbindungsqualität bei https://webconf.vc.dfn.de/common/help/de/support/meeting_test.htm testen. Hier ist ggf. eine Installation oder ein Update von Flash und dem Adobe Connect-Plugin notwendig – bitte stellen Sie sicher, dass Sie über die notwendigen Administratorrechte am jeweiligen Rechner verfügen.
2. Benutzen Sie nach Möglichkeit Kopfhörer, um die Tonqualität zu verbessern.
3. Folgenden Link anklicken oder die URL in den Browser kopieren: https://webconf.vc.dfn.de/tghl/
4. Häkchen bei „Als Gast eintreten“ lassen und im Textfeld Vor- und Zunamen eingeben.
5. Bei Problemen die Hilfeseiten unter https://webconf.vc.dfn.de/common/help/de/support/startmain.htm konsultieren.

Update: Hier ist die Aufzeichnung der Veranstaltung.

Online-Kolloquium: Debating Europe – studentische Debatten als Prüfungsinstrument (Michael Kaeding, 15.12.2016)

In dieser Sitzung des Online-Kolloquiums geht es um den Einsatz von Debatten als Lehr- und Prüfungsmethode. Michael Kaeding von der Universität Duisburg-Essen teilt seine Erfahrungen, die er mit diesem Instrument gesammelt hat.

 

Debating Europe – studentische Debatten als Prüfungsinstrument

Europa lebt durch seine Menschen.  Studentische Debatten können dabei SONY DSChelfen. “NRW debattiert Europa” ist ein Projekt von sechs Universitäten aus NRW an denen Bachelor- und Master-Studierende die Möglichkeit haben das Europa der Zukunft zu diskutieren. In verschiedenen Debattierstilen werden dabei aktuelle Themen rund um Europa diskutiert. Welche Methoden können hierbei sinnvoll in die Powi-Lehre integriert werden? Welche Adaptionsmöglichkeiten bestehen und wie nachhaltig sind diese? Michael Kaeding gibt in seinem Impuls einen Überblick zu diesen Fragen und zugleich einen Einblick in seine eigenen Erfahrungen mit dieser Methode, für die er 2015 mit dem PADEMIA Teaching Award ausgezeichnet wurde.

Das Online-Kolloquium findet am 15. Dezember 2016 um 13.30 Uhr s.t. statt.

Für die Teilnahme ist keine Anmeldung oder Registrierung notwendig. Bitte dabei die folgenden Schritte beachten:

1. Vorab die Softwarekonfiguration und die Verbindungsqualität bei https://webconf.vc.dfn.de/common/help/de/support/meeting_test.htm testen. Hier ist ggf. eine Installation oder ein Update von Flash und dem Adobe Connect-Plugin notwendig – bitte stellen Sie sicher, dass Sie über die notwendigen Administratorrechte am jeweiligen Rechner verfügen.
2. Benutzen Sie nach Möglichkeit Kopfhörer, um die Tonqualität zu verbessern.
3. Folgenden Link anklicken oder die URL in den Browser kopieren: https://webconf.vc.dfn.de/tghl/
4. Häkchen bei „Als Gast eintreten“ lassen und im Textfeld Vor- und Zunamen eingeben.
5. Bei Problemen die Hilfeseiten unter https://webconf.vc.dfn.de/common/help/de/support/startmain.htm konsultieren.

Update: Hier ist die Aufzeichnung der Veranstaltung.

Online-Kolloquium: Entfernungen überwinden! Einsatz von Adobe Connect in Online-Seminaren (Nils Arne Brockmann, 17.11.2016)

In der zweiten Sitzung des Online-Kolloquiums geht es um E-Learning. Nils Arne Brockmann von der Fernuni Hagen stellt seine Erfahrungen mit dem Einsatz von Adobe Connect in der Lehre vor.

 

Entfernungen überwinden! Einsatz von Adobe Connect in Online-Seminaren

Gestiegfoto-brockmannene Mobilitätserwartungen, lebenslanges Lernen, die Herausbildung transnationaler Lernnetzwerke: Zweifellos befindet sich die universitäre Lehre in einem Transformationsprozess. Eine Möglichkeit diesen vielfältigen Herausforderungen angemessen zu begegnen, ist die Erweiterung der Präsenzlehre um Online-Seminare. Welche Methoden lassen sich aber in Online-Seminaren anwenden? Welche besonderen Hürden ergeben sich und welche Vorteile haben Online-Seminare gegenüber der Präsenzlehre? Nils Arne Brockmann gibt einen Einblick in seine Erfahrungen mit dem Einsatz von Online-Seminaren an der FernUniversität in Hagen.

Das Online-Kolloquium findet am 17. November 2016 um 13.30 Uhr s.t. statt.

Für die Teilnahme ist keine Anmeldung oder Registrierung notwendig. Bitte dabei die folgenden Schritte beachten:

1. Vorab die Softwarekonfiguration und die Verbindungsqualität bei https://webconf.vc.dfn.de/common/help/de/support/meeting_test.htm testen. Hier ist ggf. eine Installation oder ein Update von Flash und dem Adobe Connect-Plugin notwendig – bitte stellen Sie sicher, dass Sie über die notwendigen Administratorrechte am jeweiligen Rechner verfügen.
2. Benutzen Sie nach Möglichkeit Kopfhörer, um die Tonqualität zu verbessern.
3. Folgenden Link anklicken oder die URL in den Browser kopieren: https://webconf.vc.dfn.de/tghl/
4. Häkchen bei „Als Gast eintreten“ lassen und im Textfeld Vor- und Zunamen eingeben.
5. Bei Problemen die Hilfeseiten unter https://webconf.vc.dfn.de/common/help/de/support/startmain.htm konsultieren.

Update: Hier ist die Aufzeichnung der Veranstaltung, leider mit einigen technischen Fehlern, die die Audioqualität stellenweise senken.

Und wer neugierig geworden ist, kann sich mit den folgenden Webressourcen in die Benutzung von Adobe Connect einarbeiten:

Online-Kolloquium: Wie bekomme ich meine Studierenden zum Lesen von Seminartexten? Das “Literatur-Wiki” (Frank Sauer, 20.10.2016)

Es gibt kaum ein Thema, das lehrinteressierte HochschullehrerInnen so sehr verbindet, wie die Frage, wie man Studierende zum Lesen bringen kann. Deshalb stellt Frank Sauer bei der ersten Sitzung des Online-Kolloquiums im Wintersemester eine Methode vor, mit der er genau dies geschafft hat: das “Literatur-Wiki”.

Wie bekomme ich meine Studierenden zum Lesen von Seminartexten? Das “Literatur-Wiki”

????????????????????????????????????Wer kennt es nicht – das leidige Problem der nicht gelesenen Pflichtlektüre! Frank Sauer präsentiert mit dem Literatur-Wiki ein online-gestütztes Hilfsmittel, um die Studierenden zu einer besseren Lektüre-Vorbereitung im Vorfeld von Veranstaltungen anzuleiten. Die Rekonstruktion von Argumenten im Seminarraum geht in der Folge weniger zäh vonstatten und findet auf höherem Niveau statt – vor allem aber wird mehr Zeit und Energie für die eigentliche inhaltliche Diskussion frei. Nach einem kurzen einführenden Überblick über die didaktischen Hintergründe, die technischen Voraussetzungen und die konkrete Umsetzung im Rahmen einer Lehrveranstaltung soll der Workshop vor allem dem Erfahrungsaustausch und der kritischen Reflexion über die Methode dienen.

Das Online-Kolloquium findet am 20. Oktober 2016 um 13.30 Uhr s.t. statt.

Für die Teilnahme ist keine Anmeldung oder Registrierung notwendig. Bitte dabei die folgenden Schritte beachten:

1. Vorab die Softwarekonfiguration und die Verbindungsqualität bei https://webconf.vc.dfn.de/common/help/de/support/meeting_test.htm testen. Hier ist ggf. eine Installation oder ein Update von Flash und dem Adobe Connect-Plugin notwendig – bitte stellen Sie sicher, dass Sie über die notwendigen Administratorrechte am jeweiligen Rechner verfügen.
2. Benutzen Sie nach Möglichkeit Kopfhörer, um die Tonqualität zu verbessern.
3. Folgenden Link anklicken oder die URL in den Browser kopieren: https://webconf.vc.dfn.de/tghl/
4. Häkchen bei „Als Gast eintreten“ lassen und im Textfeld Vor- und Zunamen eingeben.
5. Bei Problemen die Hilfeseiten unter https://webconf.vc.dfn.de/common/help/de/support/startmain.htm konsultieren.

Update: Hier ist die Aufzeichnung der Veranstaltung

Programm des Online-Kolloquiums im Wintersemester 2016/17

Im abgelaufenen Sommersemester haben wir erstmals ein regelmäßiges Online-Kolloquium organisiert. Die Idee dahinter war, ein niedrigschwelliges und ortsunabhängiges Angebot zu machen, sich über neue und alte Lehrmethoden sowie alltägliche Fragen aus der Lehrpraxis auszutauschen. Zu den ersten Themen gehörten daher Methoden wie Simulationen, Filme oder die Arbeit mit Museen ebenso wie eine Diskussion zur Vorbereitung von Nachwuchslehrkräften.

Die Rückmeldungen zu den Veranstaltungen waren rundweg positiv. Dank der Aufzeichnungen erfreuen sich die Blogeinträge zu den einzelnen Sitzungen großer Beliebtheit und gehören zu den am häufigsten besuchten Seiten unseres Webangebots.

Neugierig geworden? Für das kommende Wintersemester steht jetzt das neue Programm fest. Das Kolloquium findet immer am dritten Donnerstag eines Monats um 13.30 Uhr s.t. an und es gibt wieder eine Reihe spannender Themen.

20.10.2016 – Wie bekomme ich meine Studierenden zum Lesen von Seminartexten? Das “Literatur-Wiki” (Frank Sauer)
17.11.2016 – Entfernungen überwinden! Einsatz von Adobe Connect in Online-Seminaren (Nils Brockmann)
15.12.2016 – Debating Europe – Studentische Debatten als Prüfungsinstrument (Michael Kaeding)
19.01.2017 – “Ah, soo machst du das!“ – Kollegiales Feedback in der Hochschullehre (Tine Hanrieder und Markus Gloe)
16.02.2017 – Von Fall zu Fall – Kompetenzorientiert lehren mit Case Teaching (Andreas Blätte und Karina Hohl)

Die Teilnahme ist für jeden und ohne Anmeldung möglich. Eine Anleitung befindet sich auf der Übersichtsseite des Online-Kolloquiums. Zu jedem Einzeltermin wird wieder ein separater Blogeintrag angelegt, der noch weitere Informationen zur Veranstaltung enthält. Wir freuen uns darauf, Euch zahlreich in unserem virtuellen Raum begrüßen zu dürfen.

Online-Kolloquium: Filme in der Hochschullehre – Didaktische Innovation oder Modeerscheinung? (Ulrich Hamenstädt, 21.7.2016)

Im letzten Online-Kolloquiums des Sommersemesters berichtet Ulrich Hamenstädt über seine Erfahrungen mit Filmen als Unterrichtsmittel in der politikwissenschaftlichen Hochschullehre.

Filme in der Hochschullehre – Didaktische Innovation oder Modeerscheinung?Foto Hamenstaedt

Ein Blick in Fachzeitschriften und Buchpublikationen der Sozialwissenschaften zeigt in den letzten Jahren einen Trend: Filme und TV-Serien werden zunehmend in der universitären Lehre eingesetzt. Ulrich Hamenstädt wird in seinem Impuls Möglichkeiten und Herausforderungen dieses Trends diskutieren, sowie eigene Erfahrungen in der politikwissenschaftlichen Lehre darlegen.  Neben einem kurzen Überblick sollen auch kritische Positionen gegenüber dieser Entwicklung beleuchtet werden um die Frage zu besprechen,  inwieweit der Film-Trend eine wirkliche Innovation der Lehre sein kann.

Für die Teilnahme ist keine Anmeldung oder Registrierung notwendig. Bitte dabei die folgenden Schritte beachten:

1. Vorab die Softwarekonfiguration und die Verbindungsqualität bei https://webconf.vc.dfn.de/common/help/de/support/meeting_test.htm testen. Hier ist ggf. eine Installation oder ein Update von Flash und dem Adobe Connect-Plugin notwendig – bitte stellen Sie sicher, dass Sie über die notwendigen Administratorrechte am jeweiligen Rechner verfügen.
2. Benutzen Sie nach Möglichkeit ein Headset oder zumindest Kopfhörer, um die Tonqualität zu verbessern. Ggf. Kamera und Mikrofon auf Funktionsfähigkeit testen.
3. Folgenden Link anklicken oder die URL in den Browser kopieren: https://webconf.vc.dfn.de/tghl/
4. Häkchen bei „Als Gast eintreten“ lassen und im Textfeld Vor- und Zunamen eingeben.
5. Bei Problemen die Hilfeseiten unter https://webconf.vc.dfn.de/common/help/de/support/startmain.htm konsultieren.

Update: Hier ist die Aufzeichnung der Veranstaltung (aus technischen Gründen in zwei Teilen):

 

Online-Kolloquium: “Same same but different”: Hochschuldidaktik für Nachwuchslehrende (Tatjana Reiber, 16.6.2016)

Im Online-Kolloquium am Donnerstag den 16.6.2016 um 13.30 Uhr geht es um die Frage, wie Nachwuchslehrende auf ihre Aufgaben vorbereitet werden können. Referentin ist Tatjana Reiber vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik, die seit längerem Workshops zur Qualifizierung von Nachwuchslehrkräften in der Friedens- und Konfliktforschung organisiert.

“Same same but different”: Hochschuldidaktik für Nachwuchslehrende  Foto Reiber
Hochschuldidaktische Workshops für Nachwuchslehrende zeigen, dass sich deren Probleme und Herausforderungen gar nicht so sehr von denen erfahrener Lehrender unterscheiden: Wie gehe ich mit Störungen um, warum lesen Studierende Vorbereitungstexte nicht, wie kann ich den Stoff reduzieren, welche Methoden eignen sich zur Aktivierung? Anders ist vor allem, dass junge Lehrende sich an ihre neue Rolle gewöhnen müssen und sich sorgen, nicht ernst genommen zu werden oder nicht genügend Expertise aufzuweisen. Das Kolloquium stellt die Konzeption hochschuldidaktischer Workshops für Nachwuchslehrende vor, diskutiert Erfahrungen und was von den Jüngeren gelernt werden kann: Engagement, Mut zum Ausprobieren und eine hohe Reflexionsbereitschaft.

Für die Teilnahme ist keine Anmeldung oder Registrierung notwendig. Bitte dabei die folgenden Schritte beachten:

1. Vorab die Softwarekonfiguration und die Verbindungsqualität bei https://webconf.vc.dfn.de/common/help/de/support/meeting_test.htm testen. Hier ist ggf. eine Installation oder ein Update von Flash und dem Adobe Connect-Plugin notwendig – bitte stellen Sie sicher, dass Sie über die notwendigen Administratorrechte am jeweiligen Rechner verfügen.
2. Benutzen Sie nach Möglichkeit ein Headset oder zumindest Kopfhörer, um die Tonqualität zu verbessern. Ggf. Kamera und Mikrofon auf Funktionsfähigkeit testen.
3. Folgenden Link anklicken oder die URL in den Browser kopieren: https://webconf.vc.dfn.de/tghl/
4. Häkchen bei „Als Gast eintreten“ lassen und im Textfeld Vor- und Zunamen eingeben.
5. Bei Problemen die Hilfeseiten unter https://webconf.vc.dfn.de/common/help/de/support/startmain.htm konsultieren.

Update: Hier ist die Aufzeichnung der Veranstaltung:

Online-Kolloquium: Museen und Gedenkstätten – nicht nur was für Historiker/innen (Julia Reuschenbach, 19.5.2016)

Die zweite Sitzung am Donnerstag den 19.5.2016 um 13.30 Uhr befasst sich mit der Nutzung von Museen und Gedenkstätten in der politikwissenschaftlichen Lehre.

Museen und Gedenkstätten – nicht nur was für Historiker/innenFoto Reuschenbach

Museen und Gedenkstätten leben von der Aura, Faszination und Haptik ihrer Räume, Orte und Exponate. Didaktische Materialien, Workshops u.a. gehören längst zum Standardprogramm großer wie kleinerer Häuser. Welche Methoden können sinnvoll in die Powi-Lehre integriert werden? Welche Adaptionsmöglichkeiten bestehen und wie nachhaltig sind diese? Julia Reuschenbach gibt in Ihrem Impuls einen Überblick zu diesen Fragen und zugleich einen Einblick in Ihre eigenen Erfahrungen mit diesen Methoden.

Für die Teilnahme ist keine Anmeldung oder Registrierung notwendig. Bitte dabei die folgenden Schritte beachten:

1. Vorab die Softwarekonfiguration und die Verbindungsqualität bei https://webconf.vc.dfn.de/common/help/de/support/meeting_test.htm testen. Hier ist ggf. eine Installation oder ein Update von Flash und dem Adobe Connect-Plugin notwendig – bitte stellen Sie sicher, dass Sie über die notwendigen Administratorrechte am jeweiligen Rechner verfügen.
2. Benutzen Sie nach Möglichkeit ein Headset oder zumindest Kopfhörer, um die Tonqualität zu verbessern. Ggf. Kamera und Mikrofon auf Funktionsfähigkeit testen.
3. Folgenden Link anklicken oder die URL in den Browser kopieren: https://webconf.vc.dfn.de/tghl/
4. Häkchen bei „Als Gast eintreten“ lassen und im Textfeld Vor- und Zunamen eingeben.
5. Bei Problemen die Hilfeseiten unter https://webconf.vc.dfn.de/common/help/de/support/startmain.htm konsultieren.

Update: Hier ist die Aufzeichnung der Veranstaltung: