Jahrestagung 2020 Berlin

Fünfte Jahrestagung des Arbeitskreises Hochschullehre in der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) am 17. und 18. Februar 2020 in Berlin

Programm (pdf) und Anmeldemöglichkeiten

Wozu betreiben wir Hochschullehre? Auf diese Frage gibt es viele mögliche Antworten, z.B. die formalistische (weil sie Teil unserer arbeitsvertraglich festgelegten Aufgabenbeschreibung ist) oder eine individuell-moralische (weil man sie für wichtig hält). Bei der fünften Jahrestagung des AK Hochschullehre wollen wir diese Frage aus systemischen, normativen und institutionellen Blickwinkeln betrachten. Anders gefragt: Was sind Ziele eines politikwissenschaftlichen Studiums und was bedeutet dies für unsere Lehre?

Programm

Montag, 17.2.2020

1230-1245 Minuten Begrüßung

1245-1330 Book Launch Kleine Reihe und Meet & Greet mit den AutorInnen

  • Caroline Kärger (HAW Hamburg) und Judith Gurr (Lüneburg): Lernen im Dialog – aktivierende Methoden in der politikwissenschaftlichen Lehre
  • Wolfgang Muno (Rostock, per Skype): Planspiele und Politiksimulationen in der Hochschullehre

1330-1445 Simulationen

  • Julia Schwanholz, Anne Goldmann, Arno von Schuckmann (alle Duisburg-Essen): Mehr Planspiele in der akademischen Lehre? Die Versprechen und Fallstricke einer interaktiven Lehr- und Lernmethode
  • Raphael Oidtmann (Mannheim): Politikfeldsimulationen als interdisziplinäre Lehr-/Lernformate (?) – Erfahrungsbericht aus einer völkerrechtlichen Veranstaltung

1445-1515 Pause

1515-1630 Politische Theorie lehren – wofür und wie?

  • Valerie Scheibenpflug (Wien): Die Spannung zwischen Selbstzweck und Verwertbarkeit der politisch-theoretischen Lehre an den Universitäten
  • Mareike Teigeler (Lüneburg): Das Dilemma als Reflektions- und Debattenraum

1630-1700 Pause

1700-1815 Roundtable „Kann man Zielerreichung in der Lehre messbar machen?“

  • TeilnehmerInnen: tbd

1815-1900 Mitgliederversammlung

Gemeinsames Abendessen

 

Dienstag, 18.2.2020

0900-1030 Lehrkulturen und Selbstverständnisse

  • Christoph Weller (Augsburg): Ziele, Mittel und Herausforderungen politischer Hochschullehre: Die „Augsburger Erklärung“ im Feld der Friedens- und Konfliktforschung
  • Daniel Lambach und Carlo Diehl (Frankfurt): Selbstpräsentation und Lehrziele in IB-Einführungen – Spiegelbild einer fragmentierten Teildisziplin
  • Carola Klöck (SciencesPo Paris): Über den Tellerrand geschaut: Lehrpraxis in Deutschland und Frankreich im Vergleich

1030-1100 Pause

1100-1215 Kompetenzziele

  • Nora Schröder (Augsburg): Reflexive Erfahrungen als Ausgangspunkt von Lernprozessen
  • Johannes Schmoldt (Erfurt): Redefähigkeit als Lernziel? Zur rhetorischen Dimension politischer Urteilsfähigkeit im Rahmen von Demokratieerziehung in der politikwissenschaftlichen Lehre

1215-1245 Mittagessen

1245-1400 Ausbildungsziele I: Forschungsorientierung und Lehrerbildung

  • Simon Ullrich und Ignaz Völk (Kopenhagen): Eine Netzwerkanalyse führender Ausbildungsinstitute der Politikwissenschaft in Deutschland
  • Lara Möller (Wien) und Alexander Wohnig (Siegen): Politikwissenschaftliche Hochschullehre in der Lehrer*innenbildung: Aufgaben, Reflexionen, Konzeptionen

1400-1500 Ausbildungsziele II: Anwendungsorientierung

  • Henrik Schillinger und Achim Goerres (Duisburg-Essen): Nur eine Marketingstrategie? Was Anwendungsorientierung in den politikwissenschaftlichen Masterstudiengängen der Universität Duisburg-Essen tatsächlich bedeutet
  • Kommentar von Matthias Freise (Münster)
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